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Die Bibel

Menschen hatten in irgendeiner Form Erlebnisse mit Gott; sind ihm sogar persönlich begegnet. Wie, wo und wann das geschah, wurde vorerst mündlich übermittelt. Um diese Geschehnisse zu bewahren, wurden sie dann aufgeschrieben und gesammelt. Etwa 440 bis 400 Jahre v.Chr. entstand auf diese Weise der Pentateuch in althebräischer Sprache, welcher ab etwa 250 v. Chr. in die griechische Septuaginta und die aramäische Targume übersetzt wurde.

Es wurden sehr viele schriftliche Werke verfasst, von denen jedoch nicht alle als Heilige Schriften anerkannt waren. Dazu gehören die alt- und neutestamentliche Apokryphen, also Schriften, die entweder in der hebräischen Bibel nicht vorkamen (alttestamentlich) oder weil sich die heutigen christlichen Konfessionen darüber einig sind, dass sie schlichtweg nicht zur Bibel gehören (neutestamentlich). Der Laodizenerbrief stellt einen Sonderfall dar, da er jahrhundertelang in der Vulgata (die im Mittelalter verbreitete lateinische Fassung der Bibel) und den deutschen Übersetzungen des NT vorkam, und erst durch Luther als apokryph beurteilt wurde. All jene Schriften also, die anerkannt waren, wurden schließlich zu den beiden Teilen der Bibel, dem Alten Testament und dem Neuen Testament, kanonisch zusammengefasst.

Ab etwa 400 n.Chr. liegt die Bibel schließlich so vor, wie wir sie heute kennen.

Die hier vorliegende Bibel stützt sich auf die Lutherübersetzung des Alten und Neuen Testaments in der Fassung von 1912.