JesulobDe Beitragsbild Poesie - Die Liebe Jesu
Gedichte,  Lyrik,  Poesie

Die Liebe Jesu

Schaut, welch Trost hat uns der Vater mit Seinem Heil’gen Geist erwiesen,
von außen bis zum Innersten des Leibes ließ Er fließen
den Glauben Jesu tief hinein,
kommt aus dem Herz nun Lichterschein,
in Seine Herrlichkeit gehüllt.

Erkennt uns deshalb keine Seele gleichwie man Ihn nicht sehen mag,
wünsch ich uns Seine Kraft auf Erden, die immer schon verheißen lag,
mit Seiner Gnade dann verwoben,
wollen wir ihn fröhlich loben
und preisen für die Ewigkeit.

So redet ihr nach der Verheißung die Sein Wort hat offenbart,
die ihr weder saht noch hörtet, bevor ihr selber Zeugen wart,
an Seinen Werken in der Schrift,
in der man nur auf Wahrheit trifft,
vom Anfang bis zum Ende.

Sind wir nun hier gewiss der Liebe, woran zuvor wir kaum geglaubt,
sodass nicht Kräfte noch Gewalten uns das Diesseits jemals raubt,
den Horizont nicht und die Berge,
das tiefe Meer und keine Werke.
Uns gar nichts kann von Jesus trennen.

Gäben wir derweil den Armen und rühmten uns der Opfertriebe,
wäre es trotz Schmerz und Leid völlig nutzlos ohne Liebe,
drum jagen wir nach diesem Glauben,
Geduld und Sanftmut zu erlauben
in guter Frömmigkeit des Seins.

Wir fordern uns nun selbst heraus, in jener Liebe zu bestehn,
da Er sich hat für uns gegeben wir gottgefällig müssen stehn,
gab Er sich hin in unsre Not,
besiegelt durch den eignen Tod,
in Seinem himmlischen Gewand.

Von Beginn an ist die Lehre an jedes unsrer Ohrn gedrungen,
haben wir mit ganzer Kraft Seine Herrlichkeit besungen,
dass Seine Güte alle Zeit
uns von der Drangsal hat befreit,
und wir Ihn deshalb lieben.

Er wird nicht müde, uns zu sagen, dass Er uns ewig lieben wird,
und wir erhoffen im Vertrauen, dass Er Sich hier auch niemals irrt
weil wir Ihm Seine Last beschweren,
indem wir uns der Liebe wehren,
durch täglich neue Zweifel.

So lass uns doch den Worten folgen, Herr, o Herr, wie schwer’s uns fällt,
wir immer wieder es versuchen und es schreien in die Welt,
in dem Gebet, im Flehen, Rufen,
wir uns begeben zu den Stufen,
die Deinem Throne folgen.

Gabst uns den Geist zur Demut, Herr, zur Dankbarkeit, zur Lebenskraft,
hast so uns immer schon geliebt und uns die Ewigkeit verschafft,
durch Deinen Tod gesühnt zu sein,
steht ein jeder nie allein,
vor des Vaters Tore.

Unsre Lippen preisen Dich, von morgens bis zur späten Nacht,
loben wollen wir nur Gott, der uns die Liebe hat gebracht,
wollen wir die Hände heben,
mit Dir nur, Jesus, wolln wir leben,
und deinen Namen rufen.