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Für mich bedeutet es, mit der Bibel ein Wörterbuch zu besitzen, mit dem ich mein weltliches Leben in ein christliches übersetzen lassen kann. Mit jedem Tag, an dem ich in ihr lese, bekomme ich neue Erkenntnisse, die zuvor Gelesenes vertiefen oder gar neu auslegen, ohne jedoch das höchste Gebot aus den Augen verlieren zu wollen (ich arbeite schwer daran):

Mt 22,37 Jesus aber sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.”
22,38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot.
22,39 Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
22,40 In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Unser Himmlischer Vater lebt und arbeitet im Verborgenen. Der Mensch ist ein ewiger Sünder und als dieser unfähig zur Erkenntnisgewinnung. Durch eigene Überlegungen kann der Mensch also die Bibel nie ergründen. Doch Gott hat auch dafür eine Lösung. Er weiß natürlich um die schwere Last des Menschen, die sich der Mensch mit dem Sündenfall eingefangen hat, weswegen Er uns im Glaubensleben Seinen Heiligen Geist zur Verfügung stellt, der aus der Aneinanderreihung von göttlichen Wahrheiten ein Bild entstehen lässt, womit wir etwas anfangen können.

Unser Herr und Heiland Jesus Christus sprach die Worte des „Vaterunser“ als beispielhaftes Gebet und verkündete die „Zehn Gebote“ während Seiner Bergpredigt neu. Es entstanden damit zwei Werke, die sich nur auf den ersten Blick leicht verständlich anhören.
Damit wir auf dem Weg zum Glauben nicht permanent stolpern und vielleicht so böse hinfallen, dass wir nicht mehr aufstehen können, hat Gott eine Reihe kluger Menschen Sein Wort erklären lassen. Zusammenfassend entstand schon vor hunderten von Jahren das „Apostolische Glaubensbekenntnis“ als Bekundung des unbeirrbaren Glaubens an das Evangelium.
Um jedoch eine weltliche Hilfe zur Verfügung gestellt zu bekommen, wurde (u.a.) der „Heidelberger Katechismus“ als Unterrichtsbuch, Trost- und Gebetsbuch und Bekenntnisschrift [Wikipedia] verfasst, den ich Ihnen hiermit wärmstens ans Herz legen möchte.

Matthäus 7,13 Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
7,14 Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.
7,15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.


Im „Heidelberger Katechismus“ wird in 129 Fragen und Antworten erklärt, wie man das Apostolische Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und die zehn Gebote verstehen kann und sollte.

Der Heidelberger Katechismus – Der gesamte Text

Direktlink zu https://www.reformiert-info.de/ in der revidierten Ausgabe 1997; 5., überarbeitete Auflage 2012

Frage 1: Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?

Dass ich mit Leib und Seele
im Leben und im Sterben nicht mir,
sondern meinem getreuen Heiland
Jesus Christus gehöre.

Röm 14,8 / 1. Kor 6,19 / 1. Kor 3,23

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