JesulobDe Beitragsbild Poesie - Ewiglich
Gedichte,  Lyrik,  Poesie

Ewiglich

Durch Ihn sind wir erschaffen, durch Ihn nur leben wir;
in unserm Gott, den Vater, vergehen wir, doch für
die kurze Zeit auf Erden, die Seine Liebe brennt,
können wir nichts werden, wenn Er umsonst uns nennt:
Sohn und Tochter, heilig gar, des Daseins einzig wegen
greifen wir, was wunderbar und hoffen auf den Segen,
der uns versprochen durch den Tod des einzig wahren Christ,
der sich ergab in unsre Not, für uns gestorben ist.

Fürwahr ist unser Preis gering, den wir zu zahlen hätten,
ist nichts, was uns im Wege hing, uns selbst vor Glut zu retten,
und so regiert der Weltensumpf über Glaube, über Heil,
über Liebe, freudlos stumpf geht’s stattdessen richtig steil
den Berg hinab, Wahrheit zuwider, lebendig arm die Zukunft schwer,
stattdessen legt man sich hernieder zum alten Freund, sonst gilt nichts mehr,
um weiter sich der Welt zu zürnen, wo Leid nur reine Freude bringt,
wo Menschen sich zu Bergen türmen, wenn Satan einzig Schlaflied singt.

Es wird ein kleiner Schritt getan, der anfangs einen Geist berührt,
der leise oder laut fortan, die Seele zu dem Licht hinführt,
und eines Tages voller Pracht, dem Heil’gen Geiste Folge sucht,
bis dass es wohl vor Gott gebracht, das Heil gefunden in der Flucht
aus Tränen, Kummer, Leid und Not in Seine Arme, Jesu Christ,
gelebt von Seinem Leibesbrot, ein jeder neu geboren ist.
Und man wiewohl den Saft der Liebe kosten darf tagaus, tagein,
dass es von heute an so bliebe, es niemals hier könnt schöner sein.