JesulobDe Beitragsbild Poesie - Geschützt
Gedichte

Geschützt

Ich kann es immer noch kaum glauben,
dass Gott mich sieht, wie ich hier bin,
sind es Geister, die mir rauben
Fünkchen schon aus meinem Sinn,
die doch rasch zum Feuer werden,
dass ich entbrannt mit Gott verkehr,
oder mich verlier auf Erden,
gedankenlos die Welt verehr.

Verloren könnte ich mich wähnen,
hätt ich nicht das Kreuz bei mir,
das unter vielen, vielen Tränen,
der Schlüssel ist zu einer Tür,
die sich nur durch Jesus öffnet,
tausend schwere Seiten dick;
bin ich mit ihr doch so bewaffnet,
dass ich nur noch zu Gott hin blick.

Sein Wort mir jene Geister scheucht,
der Teufel deshalb bei mir tobt;
mein heilig Wasser er verseucht,
doch er den Vater als Gott lobt,
gibt mir mein Gott nun jeden Tag,
aus Seiner Hand den Geist zu trinken,
dass ich nur noch Herrn Jesus frag,
dem Himmel zuzuwinken.

Die Liebe meines Gottes Sohn
schützt mich vor aller Grausamkeit,
die wohl verpackt der Erden Lohn
sich auf die vielen Opfer freut,
so bin ich doch in meinem Glauben,
begnadet durch Ihn zu der Pracht,
die himmelwärts mit weißen Tauben
erhellt den Geist bei dunkler Nacht.

Durch Ihn wird dann die Hoffnung kommen,
im Evangelium Christi statt,
mit Glauben aus der Schrift genommen,
für uns sie eine Rüstung hat,
um sich der Geister zu erwehren,
die geschickt zum ewgen Leid,
gibt sie uns Kraft, dass wir uns mehren,
in Jesus heut und alle Zeit.