JesulobDe Beitragsbild Poesie - Heiland
Gedichte,  Lyrik,  Poesie

Heiland

Wo Ängste kleiner als das Laben,
die Lämmer lange Hörner haben,
versucht mich meines Herzens Glut,
herauszureißen aus dem Gut
das Du, o Herr, verheißen.

Wie flehe ich um Gnad mein Gott:
trage mich von hier schnell fort;
ich kann es kaum ertragen,
dass meine Rufe ragen
bis in den Himmel ohne Hall.

So hat mein Herz zu Dir gefunden,
hat gelernt und überwunden
meines Fleisches Lust am Sein,
die mir hing wie schwerer Stein
an meiner Seele Sohlen.

Ich bin so dankbar für Dein Licht,
das grauer Wolken Schauer bricht,
Farben über Farben malt,
die Herrlichkeit zur Erde strahlt
und Dich mir zeigst in Liebe.

Möcht Dich preisen immerzu,
loben in des Friedens Ruh,
den Du mir hast gegeben,
um in dem Erdenleben,
Dich als mein Heil nur anzusehn.