JesulobDe Beitragsbild Poesie - Wahre Liebe
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Wahre Liebe

Ist mir mein Glaube meine Rettung,
ist mir mein Denken kein Zuhaus,
bin ich im Herrn, bin ich im Frieden,
bin ich allein, ist’s mir ein Graus.

Der mich verfolgt in warmen Nächten,
und an Tagen voller Freud,
erzählt mir nämlich von der Liebe,
die der Lust Begehren streut.

So mag ich mich ihr gern ergeben,
die lieblich mich mit Duft betört,
sie ist für mich der einzig Sinn,
hab‘ ihr bald ganz und gar gehört.

Hab‘ ich mich in den Rausch gestürzt,
ist sie auch nur zum Fassen nah,
verschwindet sie im gleichen Zug,
noch ehe ich es mir versah.

Dann schlägt sie um sich, tritt die Seele,
weil ich’s verlor, sie nie besaß,
wollt ich die Liebe nur verlieren,
wenn ich mit neuer sie vergaß.

Wie schön sie alle immer waren;
das Herz betört, es schlagen lässt,
finde ich doch nie das Glück,
wenn diese Wunde ständig nässt.

So sitzt er auf mir, lästert Reden,
mit Zweifeln an mir fing er mich,
dass ich mich schließlich ihm versprach,
und ich die Herzen ließ im Stich.

Ich wehre mich mit aller Kraft,
der Schmerz ist mir doch viel zu groß,
kehre mich von Schönheit ab,
und steh‘ im Eis entwürdigt bloß.

Lautes Lachen vieler Seiten,
das Echo mir die Sinne raubt,
das könnte mir das Ende sein;
doch schließlich habe ich geglaubt.

Friede kehrte in mich ein,
und warme Hände stützten mich,
ich sah zwar niemand, doch es war
als spürte ich, was Seele glich.

Nun wusste ich: bin ich allein,
egal wie sehr der Satan plagt,
werde ich doch stets geliebt,
und Hoffnung aus dem Dunkel ragt.

Es ist der Liebe nicht zu glauben,
die im Fleisch das Leben küsst.
Und darum ist der Liebe Heil,
was in dem Geist von Jesus ist.